Unfallopfer bedankt sich bei seinen Rettern

Illingen. Die 18-jährige Virginia K. aus Püttlingen ist im Juli bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Unfallopfer bedankt sich bei seinen Rettern

Von Thomas Keller / Gemeinde Illingen

Jetzt, nach ihrem Krankenhausaufenthalt, war es ihr ein großes Anliegen, sich bei ihren Rettern zu bedanken.

In der Nacht vom 26. Juni diesen Jahres ereignete sich auf einer Landstraße bei Uchtelfangen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW schleuderte in einen Graben und wieder zurück auf die Fahrbahn. Die vier Insassen wurden dabei mehr oder weniger schwer verletzt.
Eine Insassin davon war die 18-jährige Virginia K. aus Püttlingen. Sie befand sich nach dem Unfall eingeklemmt auf dem Rücksitz des Fahrzeugs und musste von der Feuerwehr befreit werden. Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt und die Polizei arbeiten bei einem solchen Einsatz Hand in Hand, um den Unfallopfern schnelle Hilfe zu gewähren. Es kommt dabei zwar darauf an, die Person so schnell wie möglich zu retten. Mindestens ebenso wichtig ist aber eine schonende Rettung aus dem Fahrzeug. Dabei sind Absprachen zwischen Notarzt, Feuerwehr und Rettungsdienst sehr wichtig und werden auch ausgiebig geschult.

Nach einem längeren Krankenhausaufenthalt war es der 18-jährigen ein großes Anliegen, sich bei ihren Rettern zu bedanken. So traf sich Virginia K. mit ihrer Familie am Feuerwehrgerätehaus in Illingen mit Brandinspekteur Werner Thom, Wehrführer Markus Volz, den beiden Löschbezirksführern Sven Haben und Sascha Cattarius und dem stellvertretenden Löschbezirksführer Roland Rachor.
Weil Virginia sich an den Unfall nicht mehr erinnern kann, war es ihr Wunsch, mehr zu erfahren über das Geschehen. Die Illinger Feuerwehrleute schilderten ihr die Eindrücke beim Eintreffen am Unfallort und den Verlauf des Einsatzes, was geschah, war passierte und was alles zur Rettung unternommen wurde. Dies ist zur Verarbeitung des Geschehens sehr wichtig.

Virginia K. war sichtlich froh, ihren Rettern „Danke“ sagen zu können. Gespannt verfolgte sie die Erzählungen der Feuerwehrleute über ihren Unfall und die Rettungsmaßnahmen. „Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Feuerwehr“, so die 18-Jährige. „Als Bürger hat man normalerweise kein Wissen über die Aufgaben und Arbeit der Feuerwehr. Viele verbinden die Feuerwehr nur mit dem Löschen von Bränden“, so Virginia weiter.

Auch die Feuerwehrleute waren über das Treffen mit Virginia K. sehr erfreut. „So etwas ist nicht alltäglich,“ sagte der Wehrführer Markus Volz. „Für die einen ist die Arbeit der Feuerwehr selbstverständlich, und den anderen fehlt einfach das Wissen, welche umfangreichen Aufgaben die Feuerwehr erfüllen muss. Zudem arbeiten alle Feuerwehrleute in Illingen ehrenamtlich ohne Bezahlung, also sie verrichten ihren Dienst neben Familie und Beruf – und zwar im Einsatz und in den unzähligen Stunden für Ausbildung und Übungen. Auch das ist den meisten Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst“, so Markus Volz abschließend.

foto.gem.illingen.

Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Pressemitteilung der Gemeinde Illingen.