Betrug im Namen der Polizei

Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter registriert  Betrug im Namen der Polizei

Am Donnerstag dieser Woche registrierte die Polizei in St. Wendel eine Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter. Im Zeitraum zwischen 10:00 h und 12:45 h meldeten sich bislang insgesamt zwölf Frauen im Alter zwischen 57 und 58 Jahren, die in dieser Weise telefonisch kontaktiert worden waren. Nach einer ersten Auswertung der eingegangenen Mitteilungen wurde in allen Fällen versucht, Auskünfte zu den jeweiligen Lebens-, Eigentums- und Vermögensverhältnissen zu erlangen. Die Anrufer gaben sich hierbei explizit als Angehörige der Polizeiinspektion St. Wendel aus. Es handelte sich vermutlich um Männer im mittleren Alter, die teilweise hochdeutsch, teilweise mit saarländischem oder ausländischem Akzent sprachen. Glücklicherweise ist in keinem der bislang bekanntgewordenen Fälle in Schaden entstanden. Die Angerufenen haben richtig reagiert und die Telefonate von sich aus beendet.
Der Betrug im Namen der Polizei ist ein weit verbreitetes Phänomen, die echte Polizei rät, insbesondere am Telefon keine Details zu finanziellen Verhältnissen preiszugeben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen, ganz gleich welche Geschichte die Anrufer vortragen. Diese und weitere Tipps zum Thema gibt es unter www.polizei-beratung.de.

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red.zbs