Versuchte räuberische Erpressung mit einer gefährliche Körperverletzung

Die Geschädigten wurden bei dem Überfall leicht verletzt Versuchte räuberische Erpressung mit einer gefährliche Körperverletzung

Von PI Saarlouis

Saarlouis, 12.05.2015. Am Sonntag, 10.05.2015, gegen 22:50 Uhr, verübten drei Heranwachsende im Alter von 18, 19 und 20 Jahren mit Wohnsitzen in Saarlouis, Wallerfangen und Schwalbach in der Nähe des Großen Marktes eine versuchte räuberische Erpressung und eine gefährliche Körperverletzung zum Nachteil zweier 19 und 23 Jahre alten Männer aus Dillingen.

Ein Täter sprach zunächst einen der Geschädigten an und fragte diesen, ob er von ihm Drogen kaufen wolle. Als dieser ablehnte, kam es zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf die drei Täter auf ihre Opfer einschlugen und -traten. Hierbei forderten sie die Herausgabe von Bargeld und Handys. Als die Angegriffenen um Hilfe riefen, ließen die Schläger von ihren Opfern ab, die nun weglaufen und die Polizei verständigen konnten.
Die Angreifer ergriffen nun ebenfalls zu Fuß die Flucht. Die Fahndung nach den Tätern verlief zunächst erfolglos. Weniger als eine Stunde später konnten sie jedoch festgenommen werden.
Als Fußgänger auf der BAB 620 in Höhe der Anschlussstelle Wallerfangen hatten sie erneut die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich gezogen.
Während zwei von ihnen bei ihren anschließenden Vernehmungen zur Sache schwiegen, legte einer ein umfassendes Geständnis ab.
Der 20-jährige Täter wurde am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn erging ein Untersuchungshaftbefehl, da er bereits einschlägig vorbestraft war und erst vor wenigen Wochen aus der Justiz-vollzugsanstalt Ottweiler entlassen wurde.
Seine beiden Mittäter wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt, da bei ihnen keine Haftgründe vorlagen. Sie erwartet jetzt ebenfalls ein Strafverfahren.
Die Geschädigten wurden bei dem Überfall nur leicht verletzt, auch kam es durch das Betreten der Autobahn glücklicherweise zu keinen Personen- oder Sachschäden.

Mögliche Zeugen beider Vorfälle werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Saarlouis unter Tel. 06831/901-0 in Verbindung zu setzen.

re.pi.sls