2200 Angriffe auf Flüchtlinge sind nicht hinnehmbar

Thul: „Ständige Hetze lässt Hemmschwellen sinken“  2200 Angriffe auf Flüchtlinge sind nicht hinnehmbar

Der Sprecher gegen Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion Sebastian Thul erklärt angesichts der aktuellen Zahlen der Angriffe auf Flüchtlinge: „Mehr als 2200 Angriffe auf Flüchtlinge und ihre Unterkünfte hat es im letzten Jahr in Deutschland gegeben. Die Zahl sei zwar gesunken, aber 2200 Angriffe auf Flüchtlinge sind nicht hinnehmbar! Es schockiert mich immer wieder, welch eine aggressive und hasserfüllte Stimmung unter der Bevölkerung herrscht, die dazu führt, dass andere Menschen verletzt und geächtet werden. Ständige Hetze von Seiten der AfD und rechter Gruppierungen führt dazu, dass die Hemmschwellen sinken und diese Stimmung noch angefeuert wird. Diesen Hetzern, die den „kulturellen Niedergang Deutschlands“ heraufbeschwören, müssen wir uns entschieden entgegenstellen. Hier müssen alle demokratischen Kräfte zusammenhalten und gegen Stammtischparolen und Ignoranz vorgehen!“
Bildung und Prävention seien der Schlüssel, um Hass, Gewalt und Ignoranz zu bekämpfen, sagt Thul und verweist auf zahlreiche Programme und Projekte im Kampf gegen Rechts und für politische Bildung. „Das „Netzwerk Demokratie und Courage“ ebenso wie das Adolf-Bender Zentrum leisten hervorragende Bildungs- und Aufklärungsarbeit. Durch Gespräche und die Weitergabe positiver Erfahrungen lassen sich Angst und Hass bekämpfen. Statt auf die Stimmungsmache einiger Parteien zu hören, sollte sich jeder selbst ein Bild machen und einige Aussagen und Forderungen reflektieren“, sagt Thul.

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red.zbs