Die Chance auf den Meister-Titel

SVE trifft auf Nöttingen. Die Chance auf den Meister-Titel

Von SV 07 Elversberg

Für die SV Elversberg wird das letzte reguläre Saison-Spiel in der Regionalliga Südwest noch einmal spannend.

Am morgigen Samstag, 13. Mai, empfängt die SVE um 14.00 Uhr den FC Nöttingen in URSAPHARM-Arena an der Kaiserlinde – und hat dabei als Tabellenführer jetzt die Chance, bei einem Heimsieg die Regionalliga-Meisterschaft perfekt zu machen.
Auch wenn der Meister-Titel keine direkten Auswirkungen auf die bevorstehenden Aufstiegsspiele zur 3. Liga hat, ist die Motivation innerhalb der Mannschaft groß, morgen gegen das Tabellenschlusslicht zu gewinnen und den Titel zu sichern. „Wir sind alle heiß auf das Spiel morgen. Wir wollen diesen ersten Platz unbedingt verteidigen und uns für diese lange Saison mit dem Meister-Titel belohnen“, sagt SVE-Spieler Marco Kehl-Gomez, der aber gleichzeitig warnt: „Nöttingen ist nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft hat nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen. ‚Erster gegen Letzter‘ hört sich immer einfach an, aber das wird es nicht werden. Vor einer Woche ist auch Mannheim gegen Nöttingen gestolpert. Wir sind auf jeden Fall gewarnt. Aber wenn wir unser Spiel durchziehen, bin ich mir sicher, dass wir morgen als Meister vom Platz gehen werden.“
Neben der Meisterschaft geht es morgen gegen Nöttingen auch darum, sich noch einmal für die Entscheidungsspiele mit dem Pokalfinale und den Aufstiegsspielen zu empfehlen. „Es gibt in unserem Kader harte Kämpfe um die einzelnen Positionen. Jeder, der morgen aufläuft, hat eine Menge Gründe, Argumente zu liefern“, sagt SVE-Cheftrainer Michael Wiesinger: „Dass wir jetzt mit der Chance auf die Meisterschaft noch mal eine positive Drucksituation haben, hält die Spannung bei uns hoch. Im Training lässt keiner nach, jeder ist voll da. Und das müssen wir morgen auch auf den Platz kriegen.“ Dabei wird Stürmer Edmond Kapllani den Elversbergern wieder zur Verfügung stehen. Neben dem Langzeitverletzten Sven Sellentin werden allerdings weiterhin Moritz Göttel, Matthias Cuntz und Lukas Kohler fehlen.

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