S-Bahn-Zug auf den Namen Homburg (Saar) getauft

S-Bahn-Zug trägt Namen und Wappen der Stadt. Die Frau im Mittelpunkt beim Tag für Frauen

Von Deutsche Bahn AG

Homburg (Saar) zeigt Verbundenheit mit den schnellen roten Zügen der S-Bahn RheinNeckar.

(Frankfurt am Main 3. November 2016) Die Stadt Homburg (Saar) hat heute die Patenschaft für einen modernisierten Zug der S-Bahn RheinNeckar übernommen. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind und Andreas Schilling, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Südwest und Chef der S-Bahn RheinNeckar, tauften am Hauptbahnhof Homburg (Saar) eine S-Bahn auf den Namen „Homburg (Saar)“.

„Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Stadt Homburg (Saar) mit der S-Bahn RheinNeckar“, sagte Andreas Schilling bei der Taufe. „Unsere Fahrgäste schätzen vor allem die Schnelligkeit, die Sauberkeit und die Zuverlässigkeit der roten S-Bahn-Züge“. Täglich nutzen rund 300 Bürgerinnen und Bürger aus Homburg die S-Bahnen, die den Bahnhof in Homburg anfahren.

Auch Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind begrüßte die Patenschaft für den S-Bahn-Zug: „Wir sehen die S-Bahn als wichtige Säule im Personenverkehr, welche die Schnellzüge, die in Homburg Station machen, ergänzt. Auch wenn dieses Fernverkehrs-Angebot in der Vergangenheit etwas ausgedünnt wurde, sind wir dennoch insgesamt zufrieden mit unserer Verkehrsanbindung. Nun freut es mich besonders, dass künftig ein Zug mit dem Namen der Kreis- und Universitätsstadt durch die Region rollen wird.“

Damit trägt der siebzehnte von künftig 77 S-Bahn-Zügen den Namen einer Stadt und erst zum dritten Mal kombiniert mit dem eigenständigen Wappen der Stadt. Name und Wappen sind auf beiden Seiten der S-Bahn angebracht und werden somit künftig im ganzen Netz der Linien S1 bis S4 zu sehen sein.

Die derzeit laufende Modernisierung von 77 Fahrzeuge der S-Bahn-Flotte ist Teil des ab Dezember 2016 geltenden neuen Verkehrsvertrages für den Betrieb der S-Bahn-Linien S1/S2 Homburg/Saar–Osterburken, S3/S4 Karlsruhe–Heidelberg–Mannheim–Germersheim und S33 Bruchsal–Germersheim sowie der BASF-Verkehre, die zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb gehen.

In den Einbau neuer Sitzpolster (u.a. Leder für die 1. Klasse), Steckdosen im Bereich der Sitzplätze an den Fahrzeugenden, stromsparender LED-Be-leuchtung, Videokameras sowie Anzeiger für die Fahrgastinformation investieren DB Regio Südwest und die Aufgabenträger – das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg (MVI), der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV Süd), der Ver-kehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) für den hessischen Kreis Bergstraße sowie das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes (MWAEV) – rund 42 Millionen Euro.

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