Innenminister Klaus Bouillon besichtigt neu in Betrieb genommene Feuerwache in Mettlach

Am Donnerstag, 15. April 2021, hat Innenminister Klaus Bouillon den neuen Standort der Gemeindefeuerwehr Mettlach besucht.  Innenminister Klaus Bouillon besichtigt neu in Betrieb genommene Feuerwache in Mettlach

Der Umbau des sog. „Gebäude 115“ in der Ortsmitte wird mit rund 3,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie aus Städtebaufördermitteln von Bund und Land unterstützt.
Durch die Umbaumaßnahme entstand in dem ortsbildprägenden Gebäude aus den 1950er Jahren eine neue Feuerwache, die den Anforderungen der heutigen Zeit entspricht. Neben der Einrichtung moderner Sozial- und Schulungsräume wurde außerdem die Fassade auf der Nordseite hochwertig saniert, um den historischen Charakter des Bauwerks zu erhalten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,1 Millionen Euro.
Innenminister Klaus Bouillon: „Je besser die Ausstattung der Feuerwehr, umso schneller und effektiver kann sie in Notsituationen reagieren.“ Das gelte nicht nur für Arbeits- und Einsatzmaterialien, sondern auch für die Unterbringung der Feuerwehrleute. Der Minister weiter: „Daher freut es mich, dass wir im Zuge einer größeren städtebaulichen Gesamtmaßnahme, mit der die Ortsmitte Mettlachs attraktiver gestaltet werden soll, auch die Einrichtung der neuen, modernen Feuerwache bezuschussen konnten.“

Hintergrund:
Die Gemeinde Mettlach wurde 2013 in das Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ (seit 2020 „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“) aufgenommen. Vor diesem Hintergrund hat die Gemeinde gemeinsam mit Villeroy & Boch (V&B) den Stadtumbauprozess „Mettlach 2.0“ initiiert, der zum Ziel hat, die innerortsgelegenen und bisher nicht öffentlichen Flächen eines Teils der V&B-Produktionsanlagen zu einer hochwertigen Freifläche in der Ortsmitte für die Bevölkerung sowie Besucher*innen herzurichten. Dabei sollen die Ergebnisse des „Masterplans Mettlacher Runde“ baulich umgesetzt werden, in dem neue Verbindungswege zwischen der Fußgängerzone, dem Bereich „Alte Abtei“ und dem Bahnhof angelegt werden. Der erste Bauabschnitt, bei dem das Bahnhofsumfeld neugestaltet wurde, ist kürzlich fertig gestellt worden.

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red.zbs / mp