Strategiewechsel der Landesregierung im Umgang mit der Corona-Pandemie.

Funk und Commerçon unterstützen Saarland Modell und Rückkehr zur Vollpräsenz an Schulen in Verbindung mit allgemeiner Testpflicht. Strategiewechsel der Landesregierung im Umgang mit der Corona-Pandemie.

Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD unterstützen den Strategiewechsel der Landesregierung im Umgang mit der Corona-Pandemie.
„Die Kombination aus einer massiven Ausweitung von Tests und vorsichtigen Öffnungen ist der richtige Weg. Das Saarland wagt damit einen mutigen Schritt, wird aber nicht ins Risiko gehen und die Entwicklung der Neuinfektionen und die Belastung des Gesundheitswesens weiter im Blick behalten“, erklären die Fraktionsvorsitzenden Alexander Funk (CDU) und Ulrich Commerçon (SPD) nach der gestrigen Sitzung des Ministerrates.
In Zukunft soll nicht allein der Inzidenzwert zur Einführung von stärkeren Beschränkungen des öffentlichen Lebens ausschlaggebend sein. Eine Ampel wird anhand verschiedener Faktoren anzeigen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Außerdem hat sich die Koalition auf die Rückkehr zur Vollpräsenz an Schulen bei gleichzeitiger Einführung einer allgemeinen Testpflicht verständigt.
„Die Rückkehr in den vollen Präsenzunterricht ab Mitte April ist ein wichtiger Schritt im Interesse von Kindern und Jugendlichen. Eine allgemeine Testpflicht wird dabei für größtmöglichen Schutz sorgen. An den Schulen werden hervorragende Hygienekonzepte vorgehalten und ein bundesweit einzigartiges Testregime trägt dazu bei, dass diese Schritte jetzt möglich werden.“
„Die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen geht auf Dauer nicht über Homeschooling. Schülerinnen und Schüler brauchen wieder einen geregelten Alltag und soziale Kontakte außerhalb der Familie. Die Rückkehr zur Vollpräsenz wird deshalb zur Aufarbeitung von Lernrückständen genauso beitragen wie zur Persönlichkeitsbildung und zum Erlernen eines sozialen Miteinanders.“

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red.zbs / mp